Elevator Pitch - Was ist das jetzt schon wieder?

Der Elevator Pitch war ursprünglich eine Idee amerikanischer Vertriebler mit dem Ziel, Kunden und Chefs während der Dauer einer Aufzugfahrt von ihrer Idee zu überzeugen. Weil die selten länger als 60 Sekunden dauerte, mussten alle relevanten Informationen in dieses Zeitfenster passen.

 

Kurzvorstellung, Begeisterung für das Business wecken. Diese Idee war allerdings nach kurzer Zeit schon so erfolgreich, dass der Elevator Pitch ("Aufzugspräsentation" kling aber auch komisch, oder?!) zum geflügelten Wort wurde und noch heute genutzt wird.

Mittlerweile wird die Kurzpräsentation nur noch selten im Aufzug vorgetragen, sondern dafür genutzt, den Gesprächspartner von der eigenen Person oder Idee zu überzeugen und Lust auf mehr zu machen.

 

Stell dir also vor, du stehst vor einem Aufzug deinem leibhaftigen Traumkunden gegenüber und hast nun die Gelegenheit, gemeinsam mit ihm in den 5. Stock zu fahren. Bist du vollkommen perplex und bekommst keinen Ton heraus? Das ändern wir! 

 

Are you ready? Hier sind ein paar Tipps für deinen persönlichen Elevator Pitch (im Foto oben ist übrigens mein Pitch als Beispiel und/oder Anregung). 

  1. Ein starker Einstieg: Bereits der erste Satz muss die Neugier deines Gesprächspartners wecken. Das kann eine Frage, eine These oder ein interessanter Fakt sein. Am besten, du verwendest eine "Phantasiebezeichnung" anstelle deines eigentlichen "Berufes" (z.B. "Ideenverwirklicherin", "Lächeln-ins-Gesicht-Zaubering", "Obstjongleurin" o.ä. Dir fällt bestimmt was tolles ein!
  2. Finde die Kernpunkte deiner Tätigkeit: Du kannst nicht jedes Detail schildern, priorisiere deine Inhalte! In ein, zwei Sätzen solltest du deine "Idee" zusammenfassen.
  3. Das Besondere herausstellen: Was hebt dich von der Masse ab, was macht dich bzw. dein Angebot besonders und einzigartig?
  4. Deine Ziele: Welche Kundenprobleme kannst du lösen?
  5. Call-to-Action: Wie geht's jetzt weiter, was ist der nächste Schritt? Überreiche deine Visitenkarte und teile mit, dass du dich auf weiteren Austausch freust und gerne offene Fragen beantwortest.

Und sonst? 

  • Vermeide Fachbegriffe und leere Worte sowie Phrasen, z.B. „kundenorientiert“, „der Kunde ist König“ oder „ich bin zuverlässig“. Achte darauf Dinge zu sagen, die die anderen NICHT sagen, drücke dich verständlich aus.
  • Zeige Begeisterung für dein Tun und sei authentisch - das ist sympathisch!
  • Lege kurze Pausen ein, rede nicht zu schnell.

 

Deinen Elevator Pitch kannst du auch super per Mail an potentielle Kunden versenden. Deine Selbstpräsentation kann ebenso als Grundlage für deine Kundenkommunikation genutzt werden. Die einzelnen Textbausteine kannst du noch weiter ausarbeiten und dann für den Banner auf deiner Website oder Facebook nutzen. Aber auch für Broschüren, Flyer oder andere Werbemittel können die Textbausteine aus deinem Elevator Pitch zum Einsatz kommen.

 

Also los! 

 

Üben – überarbeiten – üben – überarbeiten – üben - überarbeiten - üben...

 

 

 

Hilfreich ist auch diese Grafik:


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