· 

Typografie - Diese Schriftkombinationen sind möglich

Schriftkombinationen

Schriftmischungen sind keine einfache Angelegenheit. Was zunächst noch klar und gelungen erscheint, kann durch die Kombination mit anderen Elementen völlig aus der Bahn geraten. 

 

Natürlich gibt es - wie für alles - auch für die Kombination von Schriften ein paar einfache, klare Faustregeln. Ganz unten findest du die Beispiele in den im Text erwähnten Schriftarten.

1. Mischung innerhalb einer Schriftfamilie

Schriftarten

Das ist der sicherste Weg:

 

Die Schriftmischung innerhalb einer Schriftfamilie. Alle Schnitte innerhalb einer Familie können fast uneingeschränkt gemischt werden. Ausnahme: Schnitte, die sich sehr ähnlich sind (Beispiel siehe unten).

 

Die Calibri z.B. kann gut mit der LIght Italic, der Bold und dem Kapitälchenschnitt gemischt werden.

 

Die Now regular, gemischt mit der Now light ist nicht vorteilhaft.

2. Unterschiedliche Schriften mischen

Grundsätzlich sollte zwischen den gewählten Schriftarten ein klarer Gegensatz erkennbar sein bwz. Kontrast entstehen. Zu geringe Unterschiede erzeugen nämlich beim Betrachter eine störende Unausgeglichenheit.

Schriftarten

Schriften sind mischbar, wenn sie deutliche Unterschiede aufweisen, Schriftschnitte aus Schriftfamilien der gleichen Stilrichtung sollte man nicht untereinander mischen. Ausnahme: Der Größenunterschied der Schriften ist sehr groß. 

 

Die Lucida Calligraphy beispielsweise lässt sich gut mit der Now mischen, da sich die Schriften deutlich unterscheiden. Wobei Script und Kalligrafie-Schriften sich sehr gut für Überschriften eignen.

 

Die Now, gemischt mit der Poppins ist nicht vorteilhaft, da sie aus der gleichen Schriftklasse (nämlich serifenlos) stammen und sich zu ähnlich sind.

3. Schriften mit ähnlichen Strukturen mischen

Schriftarten

Schriften sind mischbar, wenn sie eine gleiche oder ähnliche Struktur aufweisen. Das bedeutet, dass eine edel wirkende Schriftart, die über unterschiedliche Strichstärken verfügt, mit einer eleganten Serifenschrift, die ebenfalls über unterschiedliche Strichstärken verfügt, kombiniert werden kann.

 

Beispiel:

Die Al Fresco und die Didot LT Pro lassen sich aufgrund ihrer gleichen Struktur (unterschiedliche Strichstärke) gut mischen. 

4. Die x-Höhen beachten

Schriftarten

Auch die Mittellängen (x-Höhen) spielen eine Rolle für die Struktur der Schrift bzw. der Texte. Achte bitte bei der Auswahl darauf, dass deine ausgewählten Schriftarten ähnlich geringe oder ähnlich große x-Höhen aufweisen. Sonst hast du im Text(zumindest optisch) unterschiedliche Zeilenhöhen.

 

Beispiel:

Die Nobel mit kleiner x-Höhe sollte man nicht mit der Fira Sans mit einer großen

x-Höhe mischen (Originalbeispiel siehe unten).

Hier die Beispiele in den jeweiligen Original Schriftarten

Semantische Typografie - Was ist das denn?

Bei der semantischen Typografie setzt man sich mit der Bedeutung des Textes auseinander und unterstreicht diese mit typografischen Mitteln. D.h., der Inhalt des Textes wird mit Buchstaben grafisch dargestellt:

Du willst mehr wissen und / oder dein eigenes Branding gestalten? Dann klick auf den Button und wir lernen uns schon bald persönlich kennen!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0